Der Porsche 911 feiert 50-jähriges Jubiläum

2013 ist ein bedeutendes Jahr für den Stuttgarter Autobauer Porsche. Der 911er feiert 50-jähriges Jubiläum. Doch was passierte in der Zeit zwischen dem Ur-Elfer und dem heutigen 911? Wir geben einen Einblick in die Modellgeschichte des Porsche 911.

Der Ur-Elfer: Entstehung einer Ikone

Als Nachfolger des damaligen Porsche 356 wurde 1963 auf der Frankfurter IAA erstmals der Ur-Elfer vorgestellt. Seine Bezeichnung zu dieser Zeit war „Typ 901“, die jedoch mit der Markteinführung 1964 auf „911“ geändert wurde. Der luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor leistete damals 130 PS, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 210 Km/h reichte. 1966 stellte Porsche den um 30 PS stärkeren 911 S vor, der erstmals mit den berühmten Fuchs-Leichtmetallfelgen ausgestattet war.

G-Serie: Der Nachfolger

Porsche 911 Carrera RSZehn Jahre nach der Premiere des Ur-Elfers hatte Porsche den Elfer gründlich überarbeitet. Heraus kam das sogenannte „G-Modell“, welches von 1973 bis 1989 gebaut wurde. Markant waren die Faltenbalg-Stoßstangen, welche Auffahrunfälle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8 Km/h schadlos überstehen konnten. Dreipunkt Sicherheitsgurte und Kopfstützen waren Serienausstattung, was zu einer erhöhten Insassensicherheit führte. 1974 stellte Porsche nun erstmals den „Porsche 911 Turbo vor“. Die 260 PS und das sportliche Aussehen überzeugte schon damals die Porsche Fans.

Typ 946: Die dritte Generation

Es wurde schon das Ende der Epoche „911“ vorausgesagt, da präsentierte Porsche 1988 den „911 Carrera 4 – Typ 946“, welcher das Ideal einer klassisch modernen Karosserie verfolgte. Der luftgekühlte 3,6 Liter Boxermotor leistete 250 PS und äußerlich unterschied sich der 946 zu seinem Vorgänger besonders durch aerodynamische Stoßfänger und den elektrisch ausfahrbaren Heckflügel. Doch auch technisch hat sich einiges im Vergleich zur G-Serie getan: Nun wurde zum Beispiel ABS, Tiptronic oder Servolenkung angeboten, was zu einer höheren Sicherheit und zu einem verbesserten Fahrgefühl führte.
Doch auch ein komplett neues Fahrwerk mit Leichtmetall-Querlenkern und Schraubenfedern trug zu einem dynamischerem Fahrgefühl bei.

Typ 993: Der Moderne

Der 1993 auf den Markt gekommene „911“ des Typs „993“ war der letzte Elfer mit luftgekühltem Boxermotor. Er ist bis heute unter den Porsche Fans eines der angesehensten Modelle, was vor allem am ansprechenden Design lag: Integrierte Stoßstangen, runde Scheinwerfer und eine flache Form unterstrichen die Sportlichkeit des 993.

Typ 996: Der Wassergekühlte

Der von 1997 bis 2005 hergestellte Porsche „996“ war eine komplette Neuschöpfung, ohne den typischen Charakter eines 911ers aufzugeben. Der erstmals durch Wasser gekühlte Boxermotor leistete 300 PS und war was Emission und Fahrfreude anbelangt revolutionär.

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