Ford Fiesta – nicht nur ein Alltagsklassiker (mit sponsored Video)

Sei Mai 1976 auf dem Markt ist der Ford Fiesta eine der am längsten produzierten Kleinwagen-Serien. Produziert wurden seither weltweit über 15 Millionen Fahrzeuge dieses Typs. Über die verschiedenen Modellgenerationen wurde der Wagen kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist eines der erfolgreichsten Autos von Ford – in sieben verschiedenen Generationen seit 1976

Henry Ford II persönlich wählte den Namen Fiesta aus. Ein Auto mit Tradition also – Grund genug einen Blick auf seine Geschichte zu werfen.

Entworfen in Europa, wurde der Ford Fiesta auch in Brasilien, Mexiko, China, Indien und Südafrika gefertigt. Verkauft wurde und wird er weltweit, jedoch nur sehr kurz in Nordamerika.

Der Ford Fiesta entstand aus der in den 70er Jahren als Folge der Energiekrise stetig steigenden Nachfrage von Kunden nach Kleinwagen wie dem Fiat 127 oder dem Renault 5. Auch Ford brauchte einen Kleinwagen, um in diesem aufstrebenden Markt zu konkurrieren. Zunächst wurde der als „Bobcat“ bekannte Prototyp entwickelt, der die Grundlage für Fords neues Auto, den „Fiesta“ legte.

Die erste Generation (1976 – 1983) des Feste war auch ein Durchbruch für Ford – es war auch das erste erfolgreiche Auto mit Frontantrieb. Auch hatte Ford fünf Jahre lang kein neues Modell auf den Markt gebracht. In den USA wurde der Fiesta zwischen 1978 und 1980 verkauft.

Der millionste Fiesta wurde bereits am 9. Januar 1979 verkauft. Das Auto war zunächst mit 957 cc, 1,1 und 1,3 L OHV-Benzinmotoren ausgestattet. Ein Sport Derivat (1.3 Super) wurde 1980 angeboten. Später wird eine 1,6 l-Version des gleichen Motors vorgestellt.

Die zweite Generation des Fiesta erschien Ende des Jahres 1983 und war im Wesentlichen ein Facelift. Der 1,3 l-Motor wurde ersetzt durch einen 1,4 l-Motor.
Mit der „Fiestamatic“ gab es ein stufenloses Getriebe, das auch im Fiat Uno verbaut wurdet. Interessant an dieser Generation war, dass je nach Ausstattungsvariante völlig unterschiedliche Armaturenbretter angeboten wurden.

Der Ford Fiesta war in den 80er Jahren eines der meistverkauften Autos in Großbritannien aber ebenso auch in ganz Europa populär.
Zusätzlich wurden einige sportliche XR2 TT-Modelle produziert, die mit 125 PS bei einem Gewicht von etwa 800 kg viele andere Fahrzeuge deklassierten.

In der dritten Generation (1989 – 1997) wurde dem Fiesta eine komplett neue Karosserie spendiert. Endlich gab es nun auch die von Kunden nachgefragte Fünftürer-Version. Der Star des neuen Fiesta-Reihe war die RS Turbo Version. Hier gab es einen aufgeladenen Motor des XR2, die den Fiesta auf 210 km/h beschleunigte.
In den 1990er Jahren wurden viele Neuheiten eingeführt wie ABS, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und Frontairbags. Den 1,8 l-Dieselmotor aus dem größeren Escort gab es nun auch im Fiesta Sortiment. Ein „High-Cube“ Van Variante wurde im Jahr 1991 angekündigt und in Großbritannien verkauft.

Die folgende Generation des Fiesta wurde ab 1995 verkauft. Viele Komponenten wurden stark überarbeitet. Es gab ein neues Federungssystem, das dem Fiesta zu einem der am leichtesten zu beherrschenden Autos seiner Klasse machte. Das Spektrum wurde ferner mit der Zugabe einer Reihe von neuen Motoren verbessert, dabei gab es auch einen 1,8l -Dieselmotor mit Direkteinspritzung und eine Turbolader Version.

Eine erneute Überarbeitung der Form gab es in der fünften Generation ab dem Jahr 2000. Auch in dieser Reihe gab es eine Reihe von Änderungen an der Motorisierung, darunter die Einführung eines 1,7l Motors aus dem Ford Puma.

Schon sehr bald folgte die sechste Generation (2002 – 2005). Das Styling orientierte sich stark am größeren Ford Fokus. Motoren gab es in den Größen 1,25 L, 1,3 L, 1,4 L, 1,6 L, 2,0 L Benzin, sowie 1.4 und 1.6 TDCi Diesel.

Der Ford Fiesta ST Version wurde als Performance-Variante des neuen Fiesta eingeführt und erreichte Geschwindigkeiten bis 210 km/h. Bei der ST Variante gab es auch optische Verbesserungen, darunter 17 „Leichtmetallfelgen.

Im Jahr 2006 führte Ford die nächste Generation des Fiesta ein. Obwohl es kaum technische Unterschiede gab, führten die Entwickler eine Reihe von feinen kosmetische Änderungen ein. Die vorderen und hinteren Scheinwerfer wurden neu gestaltet und das Front-Styling
Im Innenraum wurde das Armaturenbrett mit neuen „Soft-Feel“ Kunststoffen veredelt. Optional wurden Satellitennavigation, Powerfold Spiegel, Bluetooth Sprachsteuerung und der MP3-Anschluss angeboten.

Am 14. August 2008 begann die Fertigung der siebten Modellgeneration des Fiesta (Typ JA8). Alle Versionen haben unter anderem eine elektrische Servolenkung (EPAS), Antiblockiersystem, innenbelüftete Scheibenbremsen vorn, Trommelbremsen hinten, ESP mit Bremsassistent, vier Airbags (je zwei Front und Seite), einen Knieairbag für den Fahrer.

Am 6. Mai 2011 lief der einmillionste Fiesta der siebten Generation vom Band.

Das neueste Modell ist der Ford Fiesta ST. Die äußerlichen Merkmale sind die äußerst breit ausgestellten Radläufe und der ST-Heckspoiler.
Mit 134 kW (182 PS), einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,9 Sekunde und einer Spitzengeschwindigkeit von über 220 km/h ist er aktuell der Leistungsstärkste Fiesta aller Zeiten.


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