Modellhistorie Land Rover Discovery

Das Management der Traditionsmarke Rover wollte mit dem Discovery eine Lücke schließen zwischen Defender und Range Rover. Das war notwendig, um den Mitte der 1980er Jahre auf den europäischen Markt drängenden japanischen Geländewagen der Mittelklasse begegnen zu können.

Die 1. Generation von 1989 bis 1998
Landrover Serie 1Von Anfang an etablierte sich der Discovery als Erfolgsmodell und überholte bald den bis dahin ungeschlagenen Defender. Vergleichsweise günstig, orientierte sich seine Ausstattung teilweise am höherwertigen Range Rover. Als Basis des Erfolgs gilt jedoch der eigens für das neue Modell entwickelte TDI-Dieselmotor mit 113 PS. Während der Laufzeit der 1. Generation wurde das Aggregat immer weiter verbessert, so dass der 200-TDI-Motor vom 300-TDI-Motor abgelöst wurde.
Nach Fernost gelangte das Fahrzeug 1993 und wurde unter der Bezeichnung Honda Crossroad I bis 1998 verkauft.

Die 2. Generation von 1998 bis 2004
Mit dem Start der 2. Serie des Discovery rüstete Rover nicht nur den Motor auf. Beide Varianten, ein Benziner mit 185 PS und ein Diesel mit 139 PS übertrugen ihre Leistung durch permanenten Allradantrieb auf den Boden. Die Motorisierung mit 220 PS ab 2003 war für den deutschen Markt nicht verfügbar.
Dafür gab es serienmäßig ABS, eine Traktionskontrolle sowie ein System, dass die Karosserieneigung erfasste und bei Bedarf ausglich. Gegen Aufpreis wurde der Discovery mit Automatikgetriebe ausgeliefert.
Aufgrund der stark rückläufigen Verkaufszahlen erhielt das Modell 2002 ein umfangreiches Facelifting. Front und Heck wurden gefälliger, die Scheinwerfer leuchteten weiter und zu den zahlungspflichtigen Extras kamen Ledersitze und Klimaautomatik hinzu. Aktuelle Motoren waren ein 137 PS und ein 188 PS Aggregat, deren Technologie Rover in Eigenregie entwickelt hatte.

Von 2004 bis 2008 – die 3. Generation
Optik und Ausstattung wurden überarbeitet, so dass der Discovery bereits allein äußerlich im 2. Jahrtausend angekommen war. Von Ford bzw. Jaguar entwickelte Diesel- und Benzinmotoren brachten den Geländewagen mit 190 PS bzw. 229 PS auf Trab. Wiederum ist das Automatikgetriebe mit Tiptronic und Sportfunktion eine Extraleistung. Zum ansehnlichen Ausstattungspaket hingegen gehören sechs Airbags, Klimaanlage, ESP, CD-Radio, Fensterheber und Zentralverriegelung. Aufpreispflichtig werden unter anderem Xenonlicht, Sichtpaket, elektrisch verstellbare Ledersitze, Tempomat und ein alternatives Soundsystem angeboten.

Die aktuellen Modelle von Discovery (4. Generation)

Zwar wird der aktuelle Modellpool als vierte Generation seitens des Herstellers bezeichnet, stellt im eigentlichen Sinn aber lediglich eine Modifizierung der Reihe bis 2009 dar. Die Optik wurde noch mehr dem Range Rover angeglichen. Als Motoren werden ein 5,0 Liter Benziner mit 375 PS verbaut und dazu Dieselaggregate mit einer Leistung von 190 PS bis 250 PS. Serienmäßig ist seit Ende 2010 das 8-Stufen-Automatikgetriebe, das durch die feinabgestimmten Untersetzungen einen geringeren Spritverbrauch gewährleistet und für weniger CO2-Ausstoß sorgt.

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